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Cubro Omnic SmartNIC

  • Zwei Varianten: 4 Ports für 25 Gbit (SFP28) oder 2 Ports für 100 Gbit (QSFP28), bis 100 Gbit/s Verarbeitung von Netzwerkfunktionen
  • 24-Kern-ARM-Prozessor (CN96XX) mit 1,8 GHz: Anwendungen laufen auf der Karte und entlasten den Server
  • DPI-angereicherte Metadaten statt vollständiger Paketverarbeitung, unter anderem IPFIX und Extended Data Records
  • Über 10 Millionen gleichzeitige Sessions mit 64 GB internem Speicher, eigener OOB-Management-Port
  • Metadaten-Funktionen als einzelne Software-Optionen: Mobilfunk, DNS, Custos, Messwerte und Flow Slicing

Beschreibung

Beschreibung

Cubro Omnic SmartNIC: NPU und ARM-CPU für Netzwerkanalyse

Der Cubro Omnic SmartNIC kombiniert eine Netzwerk-Prozessor-Einheit (NPU) mit einer 24-Kern-ARM-CPU auf einer einzigen PCIe-Steckkarte. Anwendungen, die sonst auf dem Host-Server laufen würden, verarbeitet die Karte direkt selbst: das entlastet den Server spürbar und schafft freie Ressourcen für andere Aufgaben.

Für Deep Packet Inspection und Netzwerkanalyse bringt der Omnic eigene Rechenleistung mit, statt zusätzliche Serverleistung zu binden. Damit lässt sich Monitoring genau dort platzieren, wo die Daten ohnehin schon durchlaufen.

Zwei Schnittstellen-Varianten

Den Cubro Omnic SmartNIC gibt es in zwei Ausführungen: mit vier Ports für 10 oder 25 Gbit (SFP28) oder mit zwei Ports für 100 Gbit (QSFP28). Angebunden wird die Karte per PCIe x8 Gen3.0/Gen4.0 an den Host-Server.

Laut Herstellerseite lassen sich bis zu 20 Karten in einem 4-HE-Server kombinieren, das ergibt bis zu 1,6 TB/s pro 4 HE. Die Verarbeitungskapazität einer einzelnen Karte liegt bei bis zu 100 Gbit/s für Netzwerkfunktionen.

24-Kern-ARM-Prozessor

Im Kern arbeitet eine Marvell-CN96XX-DPU mit 24 ARM-Kernen bei 1,8 GHz, dazu 5 MB L2- und 14 MB L3-Cache. Damit hält die Karte über 10 Millionen gleichzeitige Sessions bei 64 GB internem Speicher.

Für Management und Diagnose bringt der Omnic einen eigenen Out-of-Band-Management-Port (1x GE RJ45) sowie eine Konsole über Micro-USB mit, unabhängig vom Host-Betriebssystem.

Packet-Broker-Funktionen

Paketfilterung, Data Masking, Tunnelerzeugung, Header-Stripping und Load-Balancing gehören zu den Standardfunktionen des Omnic: Grundausstattung für den Umbau von Netzwerk-Traffic vor der Analyse.

Deep Packet Inspection

Die Karte analysiert Pakete bis in die Anwendungsebene und liefert damit die Grundlage für detaillierte Netzwerkanalyse direkt am Netzwerkpunkt.

DPI-Metadaten-Formate

Ausgabeformate wie Extended Data Records und IPFIX machen die gewonnenen DPI-Metadaten für nachgelagerte Analyse-Systeme direkt nutzbar.

Inline-Monitoring mit Bypass

In Kombination mit einem EX400 Bypass lässt sich der Omnic inline ins Netzwerk einbinden, ohne dass ein Ausfall der Karte den Datenverkehr unterbricht.

Server-Anwendungen auslagern

Anwendungen, die sonst auf dem Host laufen würden, lassen sich gezielt auf die Karte auslagern und entlasten so die Server-CPU.

Weniger Last auf dem Server

Unnötiger Netzverkehr wird schon auf der Karte entfernt, bevor er den Server überhaupt erreicht. Das spart Bandbreite und Rechenzeit.

Fazit

Mit der Software-Option CUB.OMNIC-SW-CU liefert der Omnic Rohdaten für Custos: die Karte ist einer der Datenlieferanten für die Custos-Metadatenauswertung. Auch eine Anbindung an Drittanbieter-Software wie Zeek oder Suricata ist möglich, bedeutet laut Hersteller aber zusätzlichen Entwicklungsaufwand und ist nicht Plug-and-Play.

Häufig gestellte Fragen

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