Netzwerk-Kabeltester
Strukturierte Verkabelung ist die unsichtbare Basis jedes professionellen Netzwerks. Ob Cat 5e im Bestandsbau, Cat 6A für 10-GbE-Arbeitsplätze oder Cat 8 in Rechenzentren — jede Kabelstrecke muss vor der Inbetriebnahme nachweislich die Anforderungen nach ISO/IEC 11801 und EN 50173 erfüllen. Ohne Messung kein Abnahmeprotokoll. Ohne Abnahmeprotokoll keine Gewährleistung.
In dieser Kategorie findest du drei Geräteklassen: Kabelzertifizierer für normkonforme Messdokumentation bis Klasse FA und Cat 8, Qualifizierungstester für schnelle Netzwerkqualifizierung ohne vollständige Normzertifizierung, und Verdrahtungstester für strukturelle Durchgangsprüfung und schnelle Fehlersuche auf der Baustelle. Dazu passendes Zubehör — Glasfaser-Messkits, MPO-Adapter, Koax- und Industrieadapter für die WireXpert-Serie.
Die Geräte eignen sich für Netzwerk-Installationsbetriebe, die Projekte übergabefertig dokumentieren wollen, IT-Dienstleister mit eigenem Netzwerk-Support, Systemhäuser mit Kabelinfrastruktur im Betreuungsumfang, und Facility-Manager mit Bestandsnetzen, die reaktiviert oder erweitert werden. Vom Einstiegsgerät für den Servicekoffer bis zum kalibrierten Zertifizierer für Ausschreibungsprojekte.
Messkom führt Geräte von Softing (WireXpert 4500, NetXpert XG2, LinkXpert M3, CableMaster 210), TREND Networks (LanTEK IV-S, SignalTEK NT), AEM (TestPro CV100, NSA) und netAlly (LinkRunner 3000, LinkRunner 4000). Vor dem Kauf besprichst du Messaufgabe, Normklasse und Budget direkt mit uns — damit du nicht zu viel und nicht zu wenig Gerät kaufst.
Zukunftssicher, vielseitig, und präzise - Ihr All-in-One Kabelzertifizierer für moderne Netzwerke.
AEM Network Service Assistant – Die neue Dimension der Netzwerk-Qualifikation und -Zertifizierung in einem Gerät!
Das Multitool zum einfachen Testen von Twisted-Pair-LANNetzwerken
Kabelzertifizierer, Qualifizierungstester oder Verdrahtungstester — was brauche ich?
Die Wahl des richtigen Kabeltesters hängt an einer einzigen Frage: Was wird der Auftraggeber am Ende verlangen?
Ein Kabelzertifizierer — etwa Softing WireXpert 4500, TREND LanTEK IV-S oder AEM TestPro CV100 — misst alle Kabelparameter nach ISO/IEC 11801 und EN 50173 und erzeugt ein normkonformes Abnahmeprotokoll. Das ist Pflicht bei Neuinstallationen mit förmlicher Projektabnahme: Gebäudeverkabelung im Gewerbebau, Rechenzentrums-Rollouts, öffentliche Ausschreibungen. Ohne Protokoll gibt es keine Herstellergarantie auf das Verkabelungssystem. Cat 8 und Klasse FA bis 2000 MHz — für kurze Datacenter-Strecken mit 25- oder 40-GbE — messen nur Geräte, die explizit für diesen Limit-Satz zugelassen sind. In der klassischen Gebäudeverkabelung bleibt Cat 6A / Klasse EA für 10-GbE-Arbeitsplätze der Alltags-Standard.
Ein Qualifizierungstester — etwa Softing NetXpert XG2, AEM NSA oder TREND SignalTEK NT — prüft die tatsächlich durchgesetzte Datenrate, nicht die Kabelparameter nach Norm. Schneller, günstiger, kein ISO-Konformitätsnachweis. Sinnvoll für interne Netzabnahmen, Troubleshooting und Bestandsaufnahmen ohne formale Zertifizierungspflicht.
Ein Verdrahtungstester — etwa Softing CableMaster 210, LinkXpert M3 oder netAlly LinkRunner 3000 / 4000 — prüft Durchgang, Verpolung und einfache Fehlerbilder. Kein Ersatz für Zertifizierung, aber unverzichtbar für die schnelle Installateurspüfung auf der Baustelle. Mit einem kalibrierten Kabelzertifizierer dauert eine normkonforme Messung pro Strecke 30 bis 90 Sekunden. Großprojekte mit mehreren hundert Ports laufen über Auto-Test-Sequenzen; bei Softing WireXpert ist die WLAN-Synchronisation mit der Report-Software direkt in den Ablauf integriert.
Glasfaser lässt sich teilweise mit denselben Geräten prüfen. Softing WireXpert nimmt über optionale Glasfaser-Messkits und MPO-Adapter auch LWL-Strecken. AEM NSA hat eine integrierte LWL-Option. Für OTDR-Messungen sind dedizierte Geräte nötig. Die gängigen Normen für Europa sind ISO/IEC 11801 und EN 50173 — für Projekte mit nordamerikanischen Auftraggebern kommt TIA-568 dazu. Alle gängigen Zertifizierer im Sortiment kennen diese Limit-Sätze; die Auswahl des richtigen Limits vor der Messung liegt beim Anwender.